Die dritte Woche mit unseren Melpen bringt wieder ordentlich Bewegung in die Wurfkiste. Alle Welpen haben nun vollständig die Augen und Ohren geöffnet und damit wird die Welt rundherum langsam, aber sicher spannender. Wir haben daher auch schon begonnen, sie mit den ersten Alltagsgeräuschen zu beschallen: Züge aus Zürich, U-Bahn aus Wien und alles, was kleine Whippetkinder später einmal eher unbeeindruckt zur Kenntnis nehmen sollen.
Auch kulinarisch hat sich etwas getan. Wir haben mit dem Zufüttern begonnen und die Bande hat sich von Anfang an auf das Essen gestürzt, als wäre das natürlich genau so vorgesehen gewesen. Sehr zaghaft war da niemand unterwegs, die neue Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme wurde jedenfalls sofort verstanden und angenommen.
Heute, am Sonntag, durften die Kleinen außerdem in ihre neue Umgebung übersiedeln: die größere Wurfkiste im Vorzimmer. Auch diesen Schritt haben alle neugierig und angenehm unaufgeregt mitgemacht. Mama Kalani hat natürlich sofort gemerkt, dass das für ihre Kinder eine große Umstellung ist, und lag anfangs prompt die ganze Zeit bei ihnen. So konnten die Melpen ihr erstes Schläfchen im neuen Gehege praktisch auf Mama erledigen – wahrscheinlich die beste Übersiedlungshilfe, die man sich wünschen kann.
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